Wenn dich das Leben fickt
Lyrics
Titel: Wenn dich das Leben fickt
[Intro]
Ey…
hier gibt’s kein Handbuch.
Kein Ponyhof.
Nur du – und das Leben mit Anlauf.
[Intro]
Stahl im Bauch, Dreck im Blick,
ich steh noch – auch wenn alles bricht.
[Verse 1]
Ich wach auf und der Tag tritt nach
Kaffee kalt, Kopf zu wach
Post im Briefkasten: „Zahl sofort“
Und mein Konto sagt nur: „Hau ab, du Idiot.“
Alle reden schlau, keiner trägt mein Gewicht
„Wird schon wieder“ – nein, wird’s eben nicht
Doch ich steh hier, weil ich stehen muss
Mit blutigen Händen und ’nem stummen Schluss
[Pre-Chorus]
Zähne zusammen, Augen gerade
Ich hab keine Zeit für Gnade
Wenn’s mich trifft, dann trifft’s mich hart
Aber ich geh nicht von diesem Platz
[Chorus]
Wenn dich das Leben fickt – nimm Gleitgel mit!
Heul nicht rum, steh auf, auch wenn’s dich zerbricht!
Kein Ponyhof, kein Rettungsseil
Nur du und der Schmerz – und du machst ihn geil
Wenn dich das Leben fickt – bleib dreckig, bleib wach!
Lach dem Sturm ins Gesicht, mach Krach, mach Krach!
Du willst hier raus? Dann brenn dich frei
Denn wer nur jammert, geht hier unter wie Blei
[Verse 2]
Ich hab Nächte, die hängen wie Beton
Und Gedanken, die spielen mich hohl
Falsche Freunde, echte Gier
Und ich lern: Vertrauen kostet – und zwar hier
Liebe kam und ging wie ein Tritt in den Bauch
Ich hab zu oft geschluckt, zu selten auch geraucht
Doch unter dem Dreck, da glüht was heiß
So ein „Trotzdem“ – und das schreit sich leicht
[Pre-Chorus]
Zähne zusammen, Brust voll Rauch
Ich schwör, ich geb nicht auf
Nicht für euch, nicht für das „sei doch still“
Ich bin nicht nett – ich bin nur Willen
[Chorus]
Wenn dich das Leben fickt – nimm Gleitgel mit!
Heul nicht rum, steh auf, auch wenn’s dich zerbricht!
Kein Ponyhof, kein Rettungsseil
Nur du und der Schmerz – und du machst ihn geil
Wenn dich das Leben fickt – bleib dreckig, bleib wach!
Lach dem Sturm ins Gesicht, mach Krach, mach Krach!
Du willst hier raus? Dann brenn dich frei
Denn wer nur jammert, geht hier unter wie Blei
[Bridge]
Niemand kommt.
Keiner klopft an deine Tür und sagt: „Hier, nimm mein Glück.“
Also nimmst du dich selbst am Kragen.
Und ziehst.
[Bridge]
Ich hab gelernt, ich kann verlieren – und trotzdem noch stehn
Kann im Regen kotzen – und weitergehn
Kann am Boden liegen, Zähne voll Sand
Und trotzdem schreit mein Herz: „Nochmal. Verdammt!“
[Final Chorus]
Wenn dich das Leben fickt – nimm Gleitgel mit!
Heul nicht rum, steh auf, auch wenn’s dich zerbricht!
Kein Ponyhof, kein Rettungsseil
Nur du und der Schmerz – und du machst ihn geil
Wenn dich das Leben fickt – bleib dreckig, bleib wach!
Lach dem Sturm ins Gesicht, mach Krach, mach Krach!
Du willst hier raus? Dann brenn dich frei
Denn wer nur jammert, geht hier unter wie Blei
[Outro]
…und morgen?
Morgen probiert’s das Leben nochmal.
Ich auch.
Text by: Tobias Hinrichs (Stahlwellen)
