Nicht geboren für Kriege
Lyrics:
Titel: Nicht geboren für Kriege
[Intro]
Sie nennen es Pflicht,
doch es ist nur Hunger nach Blut.
Die Straßen hallen von alten Parolen,
doch in den Kellern wächst der Schrei: Nein.
[Verse 1]
Die Trommeln hämmern wie geborstene Herzen,
im Takt marschiert der Schatten der Väter.
Man kleidet Kinder in Stahl und Befehle,
als wäre Zukunft nur ein Schützengraben.
[Verse 2]
Fahnen flattern wie brennende Leichentücher,
ihr Rot tropft wie geronnenes Fleisch.
Die Heldenlieder stinken nach Moder,
und Hymnen zerreißen die Kehlen der Toten.
[Chorus]
Wir sind nicht geboren für eure Kriege,
nicht für eure Throne aus Knochen und Rauch.
Kein Befehl darf unsere Herzen fesseln,
kein Staat frisst uns lebendig auf.
Nein, nein – wir wollen leben.
Lasst uns spielen… lasst uns frei…
[Verse 3]
Die Rekrutierer schreiben mit rostigen Federn,
auf Papier, das nach Blut riecht.
Jeder Name ein Kreuz im Kalender,
jede Unterschrift ein Grab.
[Verse 4]
Mütter schreien in schweigende Kissen,
Väter trinken, bis die Stimmen ersticken.
Die Kinder blicken in verbrannte Himmel,
wo kein Stern mehr zur Erde fällt.
[Chorus]
Wir sind nicht geboren für eure Kriege,
nicht für eure Throne aus Knochen und Rauch.
Kein Befehl darf unsere Herzen fesseln,
kein Staat frisst uns lebendig auf.
Nein, nein – wir wollen leben!
Lasst uns spielen – lasst uns frei!
[Bridge]
Und wenn wir fallen, dann nicht für euch –
wir fallen, um nicht zu gehorchen.
Kein Heldentod, kein Ehrenmal –
nur Asche, die euch anklagt.
[Final Chorus]
Wir sind nicht geboren für eure Kriege,
nicht für eure Throne aus Knochen und Rauch.
Kein Befehl darf unsere Herzen fesseln,
kein Staat frisst uns lebendig auf.
Nein, nein – wir wollen leben!
Lasst uns spielen, lasst uns frei!
Wir wollen leben… wir wollen leben…
[Outro]
Keine Pflicht. Kein Zwang. Nur Leben.
Wir wollen leben…
Text by: T. Hinrichs (Stahlwellen / Magnus020)
