Asche unter meinen Füßen

25. Dezember 2025 Magnus020

Lyrics:

[Intro]
Manchmal sieht man sein eigenes Gesicht
erst dann klar,
wenn alles andere brennt.

[Verse 1]
Die Straßen sind leer, doch sie schreien noch laut,
jede Mauer kennt meinen Namen genau.
Ich geh durch die Asche von gestern und mir,
trag die Fragen wie Steine, zu schwer für ein Wir.

Der Himmel hängt tief, wie ein schlechtes Gewissen,
kein Ort, an dem ich mich wirklich vermiss’.
Ich seh mein Spiegelbild im Rauch dieser Stadt
und frag mich, wann ich mich verloren hab.

[Pre-Chorus]
Ich lauf vorwärts, doch bleib hier stehn,
weil manche Wege nur nach innen gehn.

[Chorus]
Alles brennt, doch ich geh weiter,
auch wenn mein Herz dabei zerfällt.
Ich trag die Schuld wie einen Schatten,
der mir folgt durch diese Welt.
Wenn Hoffnung hier nur leise flackert
und kein Morgen ehrlich klingt,
dann bin ich der, der trotzdem bleibt,
auch wenn mich nichts mehr hält.

[Verse 2]
Die Fenster sind blind, sie sehen nichts mehr,
wie Menschen, die sagen: „Du schaffst das schon sehr.“
Doch keiner hört zu, wenn die Stille schreit,
wenn die Nacht zu lang wird für Mut und Zeit.

Ich hab Fehler gebaut wie Häuser aus Stein,
zu stolz, um zu fliehen, zu müde, um rein.
Und mein Gesicht hängt über der Stadt
wie eine Frage, die keine Antwort hat.

[Pre-Chorus]
Ich trag mein Schweigen wie ein Kleid,
das nie richtig passt, egal zu welcher Zeit.

[Chorus]
Alles brennt, doch ich geh weiter,
auch wenn ich mich selbst kaum spür.
Jede Narbe kennt meinen Namen,
jede Straße führt zu mir.
Wenn Vergebung hier nicht wohnt
und die Welt mir nichts verspricht,
dann bleib ich stehen im Inferno
und verlier mich selbst im Licht.

[Bridge]
Vielleicht ist Stärke nur das Gehen,
wenn keiner mehr an dich glaubt.
Vielleicht ist Mut nur nicht zu fliehen,
wenn die Angst dich jeden Abend aufsucht.

[Final Chorus]
Alles brennt, doch ich geh weiter,
nicht weil ich weiß, wohin es geht.
Sondern weil Stehenbleiben schlimmer ist
als jeder Weg, der vor mir steht.
Und wenn ich irgendwann verschwinde
in der Glut aus Raum und Zeit,
war ich wenigstens ehrlich
in dieser einen Einsamkeit.

[Outro]
Die Stadt schläft nicht.
Sie wartet.
So wie ich.

Text by: Tobias Hinrichs (Magnus020)

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